Warum Christen nich mehr glauben und 8 Schritte dran zu bleiben Mai 8, 2008
Vorrede: In manchen christlichen Häusern liegen allerlei Zeitungen und Infos etc. aus. So auch bei uns. Unter den vielen Missionszeitschriften habe ich vor ein paar Monaten ein Highlight gefunden - “Mission Frontiers”. Das Heft der gleichnamigen Organisation ist etwas besonders. Es sind keine (eigentlichen) Berichte, was die Mitarbeiter so erleben und wofür man beten kann. Mission Frontiers hat in jeder Ausgabe einfach sehr ehrliche Gedanken über’s Leben und Christsein. Zum Beispiel “The Global Slave Trade. A Cause for Our Time”. Mission Frontiers ist nie oberflächlich. Die Autoren hinterfragen den Leser konstruktiv. … ich könnte noch viel stammeln - ich finde das Heft einfach super und ne riesen Bereicherung PUNKT.
Thema: In der Ausgabe March-April 08 geht es darum, warum Christen aufhören, zu glauben. Im ersten Artikel geht Rick Wood auf Leid als Auslöser dafür ein. Er ist der Meinung, dass wenigen Christen klar ist, dass sie sich in einem Krieg befinden - eine Krieg zwischen Gott und Satan. Solche Aussagen waren mir bisher zu blöd, da sie immer von komischen Typen (ich will nie so werden wie DIE) vertreten wurden. Aber Wood schreibt ganz sachlich und normal. Er meint, dass viele Christen durchstarten und nur hören und dann auch glauben, dass es Gottes einziger Job ist, dass es uns gut geht. Wenn dann aber Problem und echtes Leid auftreten, kommen die Leute nicht mehr klar darauf und wenden sich desillusioniert von Gott ab. Wood sagt, dass viele Christen ein total falsches Gottesbild haben. Er bringt 8 Punkte, die seiner Meinung nach wichtig sind, den Kampf und das Leid zu überleben:
1.) Wenn Du wissen willst, wie Gott drauf ist, musst Du Jesus anschauen, nicht Deine Umstände und nicht das Leid in dieser Welt.
2.) Wenn man die Bibel gescheit auslegt, kann man einen ordentlichen Blick auf Gott werfen. Ein liebevoller und mächtiger Gott.
3.) Gott liebt mich auch wenn das Leben hart ist und ich es nicht fühle.
4.) Vieles Leid in der Welt ist das Ergebnis von Menschen, die ihren freien Willen in Korruption und Krieg ausleben.
5.) Gottes Wille geschieht nicht immer in unserer Welt. Sonst müsste man ja kaum beten “Dein Wille geschehe … auf Erden”.
6.) Je mehr Leute auf dieser Erde so leben, wie Gott sich das gedacht hat, desto geringer ist das Leid.
7.) Wir haben einen fiesen Feinde - den Satan. Er will, dass wir irgendwelche Lügen über Gott und seinen Charakter glauben. Gott fordert uns heraus, die Sachen vom Teufel mit Jesus kaputt zu machen ( 1. Joh 3,8 )
8.) Wir werden Ihn eines Tages von Person zu Person sehen. Ihn und seine ganze Herrlichkeit! Damit verglichen werden die Leiden unseres Lebens absolut unbedeutend sein.
na, das find ich jetzt aber schön … hab dich gelinkt … und winke
dj
Danke =)
Nun, ich denke nicht, dass der einzige Job von Gott ist, dass es uns gut geht.
Was das nicht mehr Glauben betrifft, so haben mich zwei Ereignisse innerhalb kurzer Zeit total aus der Bahn geworfen.
http://stephan.jesusfreak.de/2006/04/05/meine-abwendung-von-gott/
Es hat fast neune Jahre gedauert, bis ich wieder zu Gott gefunden hab.
Danke an Alle, die in der Zeit für mich gebetet hatten.
Danke Stephan.
Wood würde eben fragen, ob Du vor diesen schweren Verlusten, immer gehört hättest, dass Gott nur Bestes will und einen wunderbaren Plan für Dich hat.
Ich kann das leider nicht so gut wieder geben, wie er das geschrieben hat.
Freu’ mich immer wieder, Dich zu sehen =)
LG!